Worum es beim Motorradfahren geht, kann sich jeder der schon selbst mal gefahren ist sich denken und nachvollziehen. Mir geht es einfach gut, wenn ich fahre, alle überflüssigen Gedanken fliegen einfach weg. Es ist für mich die schönste Art der Entspannung. Es ist aber auch Anstrengend. Nicht geistig, eher körperlich. Nach einem 8 Stunden Ritt, ist man genauso müde als wenn man 8 Stunden körperlich gearbeitet hätte.
Bei der Reise nach Norwegen ging es uns die Landschaft und besondere Orte zu sehen. Mal was anderes als einfach mal so durch M-V oder S-H zufahren. Ich denke das Bilder oft mehr sagen als tausend Worte.























Berge, Serpentinen, Kurven, Tunnel, unwegsames Gelände, Schnee, wilde Tiere aber nur im Zoo, Wärme bei 8-26 Grad. Norwegen hat viel zubieten.
Zur Sommersonnenwende sind wir dann nach Bergen gefahren. Ein Erlebnis. Gewohnt haben wir für eine Nacht direkt am Hafen im Radison Blue. Dunkel wurde es an diesem Tag um ca. 3 Uhr morgens und hell wurde es um 6 Uhr. Um 01 Uhr saßen wir noch draußen und tranken einen Gin und Bier, auf diesen wundervollen Tag. Die Reise von unserer Hütte bis nach Bergen waren 300 km und hat uns fast den ganzen Tag im Sattel sitzen lassen. Um 8.00 Uhr los und um 17.30 Uhr in Bergen. Leider gab es unterwegs einige Baustellen und kleine Staus sowie auf den Pass-Straßen entgegenkommende LKW´s die es den Autofahrern und Wohnmobilen schwer machten. Übrigens, für Motorräder sind alle Straßen in Norwegen Mautfrei, was die Kosten erheblich reduziert.











































Das war so ziemlich das letzte Bild aus Norwegen. Wir sind dann zu einem Motorradtreffen nach Schweden gefahren, so ca. 1000 km mit einer Übernachtung. Wenn ich jetzt die Bilder so sehe, ahhhhh ich könnte jetzt wieder los, müsste dann wohl aber mir ein Schneemobil mieten 🙂